SCHWARZBACH, ANNA FRANZISKA

Bildhauerei | 1949 in Rittersgrün im Erzgebirge geboren | die Tochter des Formgestalters Hans Brockhage wuchs in Schwarzenberg auf | Abitur mit Facharbeiter als Rinderzüchter | 1968 – 1973 Architekturstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Prof. Selman Selmanagic | 1973 – 1975 Architektin am Palast der Republik | 1975 – 1979 Abendstudium der Portätplastik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee | seit 1977 freiberufliche Bildhauerin in Berlin und Lauchhammer | zahlreiche Preise für Medaillenkunst | ihre Arbeiten wurden von Museen in Berlin, Nürnberg, Dresden, Halle und Mannheim angekauft | Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. 2001 in der Galerie »d‘Art du Théâtre d‘Esch-Alzette« Luxemburg und »Exhibition of contemporary art from Germany« CERN / Genf, 2015 »Prinzessinnen« Schadow-Haus, Kunststiftung des Deutschen Bundestages, 2009 / 2010 / 2017 / 2019 Teilnahme in Neuhardenberg, Schloss, Brandenburgischer Kunstpreis | seit 2007 diverse Werke für den Öffentlichen Raum, so 2014 das Lise Meitner Denkmal für den Ehrenhof der Humboldt-Universität zu Berlin, 2019 das Puschkin-Porträt für Michailowskoje (Russland) und 2020 Kurt-Weill-Büste für das anhaltische Theater Dessau | Anna Franziska Schwarzbach ist eine der wenigen deutschen Bildhauerinnen, die sich mit dem Eisenguss beschäftigt | für die sechs ausgezeichneten Künstler*innen des 17. Brandenburgischen Kunstpreises 2020 hat sie die Skulptur »Wetterfahne« aus ihrem Lieblingsmaterial erschaffen | Internetpräsenz:
www.franziska-schwarzbach.de

»Ich habe die Einladung zur NACHLESE 8 angenommen, weil…

… weiß ich nicht. Ich habe so viel zu tun, dass ich nicht weiß, wo ich zuerst anfangen soll. Ich bin froh, dass sich Menschen mit Kunst auseinander setzen, vielleicht deshalb.«