Lutze, Christin

1944 geboren in Bad Vilbel, aufgewachsen in Frankfurt am Main | 1966 – 1970 Werbegrafikstudium an der Werkkunstschule Kassel, danach Studium der Kunsterziehung an der Kunsthochschule Kassel | ab 1972 erste »Gehversuche« als Cartoonist in der Hessischen Allgemeinen, von 1973 bis 1990 Zeichnungen für die Süddeutsche Zeitung, Titelbilder und Illustrationen für das Magazin der Malerei und Grafik | 1975 geboren und aufgewachsen in Berlin, wo sie 1995 ihr Abitur machte, danach einjähriger Auslandsaufenthalt in Frankreich | von 1996 bis 2002 Studium der Bildenden Kunst an der Universität der Künste Berlin, Meisterschülerin bei Marwan Kassab-Bachi | bereits während der Ausbildung an der UdK Berlin erhielt sie mehrere Stipendien, so von 1998 bis 1999 ein Erasmus-Stipedium an der Accademia di Belle Arti die Venezia in Venedig sowie 2001 ein Nica-Stipendium an der Ecole supérieure des beaux-arts de Genève in Genf | Christin Lutze wurde mit mehrere Kunstpreisen ausgezeichnet | regelmäßige Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen | seit 2006 auf nationalen und internationalen Kunstmessen vertreten | zahlreiche ihrer Werke sind im privaten und öffentlichen Besitz im In- und Ausland, so unter anderem in den Artotheken des Museums Schloss Charlottenburg in Berlin und der Stadt Vechta | sie ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund, lebt und arbeitet in Berlin

»Ich habe die Einladung nach Hoppegarten angenommen, weil…

… mich sowohl Konzept als auch Programm der Rathaus Galerie sehr ansprechen. Ich mache eigentlich nur ungern Ausstellungen, denn ich stehe nicht gern im Mittelpunkt und in der Öffentlichkeit, und ich mag Eröffnungen mit ihren Smalltalks  nicht so sehr.

Der Hauptgrund ist für mich jedoch, dass mir Herr Stolze so sympathisch ist, und ich es ganz toll finde, mit welchem Enthusiasmus und Engagement er gemeinsam mit seiner Frau sich für Künstler, Kunst und Kultur aus der Region Berlin-Brandenburg einsetzt.

Und man muss als Künstler auch immer außerhalb seiner kommerziellen Galerien ausstellen. Mir gefällt es sehr, ohne Verkaufsverpflichtungen meine Werke einem interessierten Publikum zu zeigen, ohne Druck und allem Drumherum. Man braucht nichts verkaufen, man kann einfach nur ausstellen, das ist ein wirklich schönes Gefühl. Außerdem wollte ich mal wieder etwas von mir in und um Berlin zeigen, was eher selten ist. Meine Ausstellungen sind vor allem in Westdeutschland und im Ausland.«